Berlin-Wahl 2006: Wahlversprechen
Die Berliner Zeitung stellt die programmatischen Wahlaussagen der Parteien beim Berliner Wahlkampf 2006 zur Privatisierung im Wohnungsbau zusammen, in ihrem ausführlichen Artikel (nach unten scrollen!!)
Die Berliner Zeitung stellt die programmatischen Wahlaussagen der Parteien beim Berliner Wahlkampf 2006 zur Privatisierung im Wohnungsbau zusammen, in ihrem ausführlichen Artikel (nach unten scrollen!!)
Copyfight! ist ein kollaboratives Redaktionssystem zur Herstellung von Fernsehprogrammen. Die Software besteht aus einer Internetschnittstelle, einem Filmarchiv und einem Interface für die Programmgestaltung.
Unter der Verwendung von Medieninhalten aus dem Internet und P2P-Netzwerken ermöglicht Copyfight! einer kleinen Gemeinschaft einen lokalen Fernsehsender zu betreiben. Über ein Webinterface bestimmen die Fernsehzuschauer den Inhalt ihres Senders. Ein Experimentierfeld zwischen den Medien Fernsehen und Internet entsteht.
Copyfight! soll eine Ausgangslage schaffen, damit auch die Partizipation von Fernsehzuschauern als Produzenten und Programmgestalter gewährleistet ist. Die Gestaltung des Projektes zielt auf eine Politik des freien Zugangs und Austausches.
Die Software von Copyfight! ähnelt in ihrer Struktur und ihrem Sinn einigen Tools, welche im Verlaufe der Neunzigerjahre für offene Radiostationen oder Piratenradio-Sender entwickelt wurden. Diese netzgestützten Tools hatten das Ziel, die Ausübung der aktiven Medienfreiheit wesentlich zu vereinfachen.
Eine der drei inhaltlichen Säulen der Piratenpartei: Gegen innovationsfeindliche Elemente des Patentsystems: keine Patente auf Gene, Pflanzen oder Software.
What are Copycan and Freinutz.de?
Digital content that exists can technically be copied, and in most cases gets copied many times.
Copycan and Freinutz.de acknowledges this situation: Authors receive money for their work without the restrictive methods of the digital content industry.
How does it work?
Step 1: upload content!
The artist uploads his work in digital form (e.g. music files), and a preview of it to copycan.org. He announces the amount of money he would like to have for releasing his work to the commons under a free license like Creative Commons.
Step 2: collect money!
People transfer money to the trusted party’s account with reference to the particular artist.
Step 3: release and distribute!
If the announced amount is reached, the artist gets paid, the content gets released and is from then on freely available. The files can be copied and distributed through filesharing networks.
Culture is flowing freely, artist and consumers are happy.
Posted on 15. September 2006
Strategien zur Verteidigung öffentlicher Güter in Europa
mit:
Oskar Lafontaine (Vorsitzender der Fraktion Die Linke. im Bundestag)
Sahra Wagenknecht (MdEP)
Harald Wolf (Wirtschaftssenator des Landes Berlin)
Francis Wurtz (Vorsitzender der Linksfraktion GUE/NGL im Europaparlament)
Dr. Werner Rügemer (Journalist und Buchautor)
Prof. Dr. Jörg Huffschmid (Universität Bremen)
Veronika Hannemann (Ver.di Bezirk Berlin, Fachgruppe Wasser)
Alexis Passadakis (Attac, Weed)
Benedict Ugarte Chacón (Initiative Berliner Bankenskandal)
Dr. Klaus Lederer (Vorsitzender der Linkspartei.PDS Berlin, angefragt)
Samstag, 7. Oktober 2006
im Europahaus, Unter den Linden 78, Berlin
Sachzwang Privatisierung?
Ob Wasser oder Energieversorgung, Krankenhäuser oder Verkehrsbetriebe, Post oder Bahn, Sozialwohnungen oder Schulen – es gibt kaum einen Bereich, der vom Privatisierungswahn der letzten 15 Jahre verschont geblieben ist. Dass mehr und mehr öffentliche Güter zur Ware werden, ist einerseits die Folge der neoliberalen Politik der EU-Kommission. Zum anderen sind durch Steuergeschenke an Reiche und große Unternehmen Haushaltslöcher entstanden, die durch den Verkauf des „Tafelsilbers“ wieder gefüllt werden sollen.
Was kann man gegen den Verkauf öffentlichen Eigentums und die Kommerzialisierung sozialer Leistungen tun und wie kann man die Rekommunalisierung privatisierter Betriebe vor Ort durchsetzen? Wir laden herzlich dazu ein, mit ExpertInnen aus Politik, Wissenschaft und sozialen Bewegungen über diese Fragen zu diskutieren. Ziel ist es, anhand von konkreten Beispielen (Berliner Wasserbetriebe, Berliner Sparkasse) die Hintergründe und Folgen von Privatisierungen aufzuzeigen und Strategien zur Rekommunalisierung privatisierter Betriebe zu entwickeln.
Programm:
13 – 15 Uhr:
Droht die Privatisierung von Sparkassen und welche Alternative gibt es?
mit Harald Wolf, Prof. Dr. Jörg Huffschmid, Benedict Ugarte Chacón
15 – 17 Uhr:
Lokale Proteste gegen Privatisierung und Strategien der Rekommunalisierung am Beispiel der Berliner Wasserbetriebe
mit Dr. Werner Rügemer, Alexis Passadakis, Veronika Hannemann, Dr. Klaus Lederer (angefragt)
17.30 – 19.30 Uhr
Von Frankreich lernen? Der Kampf gegen Deregulierung und Privatisierung in der EU
mit Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht, Francis Wurtz
Um Anmeldung wird gebeten.
Telefon: +32-2-28-45619 (Brüssel) oder 030-227-70419 (Berlin)
mailto:Sahra.Wagenknecht@europarl.europa.eu
http://www.sahra-wagenknecht.de
This fall, Vancouver Public Library’s Speak Up series explores privatization. How public services are defined and delivered is an ongoing controversy with important policy implications concerns. The outcome of these discussions will affect the living standards of everyone in British Columbia. …
About the Speak Up Series
Vancouver Public Library is committed to encouraging public discussion on important issues. Libraries, often considered the „people’s university“ or the „living room of the community,“ are a natural place for such discussion. With over 6.5 million visits per year, VPL draws a variety of people who want to borrow material, research a topic, access the Internet, ask a question, and/or attend one of the hundreds of programs at the Central Library and branches throughout the City. With so many people from a variety of diverse communities using the library, it is an obvious place for people to come together to talk about community and current issues.
und weiter gehts:
II.
ein Beitrag aus dem WASG-Bundesvorstand
II.
die Antwort des Linkspartei-Bundesgeschäftsführers
(und zurück zum ersten Debattenbeitrag)
From „About the Commoner“:
In the beginning there is the doing, the social flow of human interaction and creativity, and the doing is imprisoned by the deed, and the deed wants to dominate the doing and life, and the doing is turned into work, and people into things. Thus the world is crazy, and revolts are also practices of hope.
This journal is about living in a world in which the doing is separated from the deed, in which this separation is extended in an increasing numbers of spheres of life, in which the revolt about this separation is ubiquitous. It is not easy to keep deed and doing separated. Struggles are everywhere, because everywhere is the realm of the commoner, and the commoners have just a simple idea in mind: end the enclosures, end the separation between the deeds and the doers, the means of existence must be free for all!
http://www.commoner.org.uk
In Stockholm, Schweden, fand vom 20. bis 26. August die Konferenz „World Water Week“ statt. Dort wurde auch der Forschungsbericht „The Comprehensive Assessment of Water Management in Agriculture“ präsentiert, ein global angelegtes Wasserexpertenprojekt. Aus der Selbstbeschreibung: „The Comprehensive Assessment of Water Management in Agriculture critically evaluates the benefits, costs, and impacts of the past 50 years of water development, the water management challenges communities are facing today, and solutions people have developed. The results will enable better investment and management decisions in water and agriculture in the near future and over the next 50 years. The assessment is produced by a broad partnership of practitioners, researchers and policy makers.“
Zur Abgeordnetenhauswahl 2006 hat das Berliner Bündnis gegen Privatisierung eine Zeitung mit dem Titel „privare“ herausgegeben, die in der Geschäftsstelle der Berliner MieterGemeinschaft erhältlich ist – oder hier als PDF (416 KB).
…für ein europäisches Netzwerk für öffentliche Dienste – pdf: 72KB
Die Redaktion (ja, sowas gibt’s hier mittlerweile) hat beschlossen, eine neue Selbstbezeichnung einzuführen. Auch wenn ein Namenswechsel immer das Risiko des Imageverlusts beinhaltet, so schien uns eine sinnvollere und transparentere Abkürzung notwendig.
Englischsprachig heißt das Netzwerk weiterhin P/PG, was für „Privatization/Public Goods“ steht.
In deutscher Sprache heißt das Netzwerk ab sofort: P/ÖG, was entsprechend für „Privatisierung/Öffentliche Güter“ steht.
Thema war „Public Private Partnership auf dem Prüfstand – Chance für demokratische Kontrolle oder Privatisierung von Staatsaufgaben?“
Programm, Abstracts, ReferentInnen, Bericht und Materialien jetzt alles online
Privater Bodenbesitz ist auch im 21. Jahrhundert eine wesentliche Quelle von ungleicher Reichstumsverteilung und politischer Macht. Doch detaillierte und umfassende Informationen zur Verteilung von Land und Boden gehören sowohl in der BRD als auch im internationalen Kontext zur Ausnahme. Im Folgenden sind einige Informationsquellen benannt, die bei einer Annäherung an das Thema hilfreich sein können.
Einen äußerst informativen Einstieg zur Frage „Wem gehört der Boden in der BRD“ gibt Hermann Behrens in einer Studie zum 1. Eigentumsworkshop der RLS Ende 01 [pdf]. Für die BRD als generelle Quelle sei auch der Agrarbericht, aktuell: 2005, aktuell: 2005. empfohlen.
Als allgemeine auch kritische Einstiege in die internationalen Bodenbesitzverhältnisse eignen sich die Webseiten des BoKu-Wien und des ökologisch orientierten world resources institute (WRI). Die Webseite This Land Is My Land von Monte Burke and William P. Barrett präsentiert die größten Grundeigentümer der USA. AuchAgrobusiness bietet globale Links zu den Besitzverhältnissen des Bodens. Eine Studie des World Resources Institute zu Tree Trade von 11/1999 gibt Auskunft über den Handel von Waldflächen zur Holzgewinnung.