PPP Meldungen
In Sachen PPP tut sich sozusagen täglich was: Allein in Deutschland gehen geschätzt PPP-Verträge für 5 Millionen Euro täglich oder 150 Millionen Euro monatlich über den Tresen.
- Frankfurt Sachsenhausen „Räume etwas eng und bedrückend, Fassade schmucklos“: Kosten: ??
- Magdeburg: Sanierung fünf weiterer Schulen, Verträge für drittes PPP-Paket unterzeichnet: 25 Millionen Euro
- Heidesheim: Parallelausschreibung für Sanierung Sportanlage erzwungen: 1,5 Millionen Euro
- Landkreis Lippe: Straßen-Bewirtschaftung per PPP, Heinrich Walter Bau GmbH bekommt mehr als 100 Millionen Euro
- Slowakei: 52 Kilometer Autobahn kosten in Bau und 30-jähriger Bewirtschaftugn in PPP 1.760 Millionen Euro, 1,76 Milliarden (mindestens)
- Wolfsburg: Stadtwerke per PPP?
- Baunschweig: drei Kindertagesstätten und neun Schulen perr PPP, Kosten ??
- Fehmarn: Inselschule wird per PPP neu gebaut und 25 Jahre von Goldbeck finanziert und betrieben: für 15 Millionen Euro
Credo überall: ein Testlauf – „Wir werden in der Praxis sehen, ob sich das Modell auszahlt oder ob wir selbst doch effizienter arbeiten können.“
Nur dass es nach dem Experiment keine Schulen, Kindergärten und Stadtwerke mehr geben wird für neue Versuche.
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Nach den Privatisierungen von großen Infrastrukturbereichen wie Post, Telekommunikation, Energie oder Bahn schreiten Privatisierungen gegenwärtig vor allem auf kommunaler Ebene und teilweise als „Private Public Partnerships“ (PPPs) voran. Und das, obwohl die mit den Privatisierungen geweckten Hoffnungen auf mehr Effizienz, Wachstum und Beschäftigung zumeist nicht erfüllt wurden. Das neue WSI-Schwerpunktheft analysiert die Bedeutung der EU bei der Privatisierung und Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen und die Rolle der Kommunen.